Unser Gehirn braucht Antioxidantien
- Das Gehirn ist geradezu süchtig nach Sauerstoff. Obwohl es kein Muskel ist (wenn man es auch wie einen solchen trainieren kann), verbraucht es gut ein Fünftel des gesamten aufgenommenen Sauerstoffs.
- Sauerstoff ist nun zwar ein Lebenselixier ersten Ranges, aber auch eine heikle Fracht innerhalb unserer Zellen. Denn das Gehirn ist außerordentlich fettreich, und zwar an ebenfalls besonders heiklen hoch ungesättigten Fettsäuren. Sie sitzen z.B. in den Zellmembranen der Neuronen und erfüllen dort für das Überleben der Zellen unverzichtbare Aufgaben. Solche fettigen Komplexe in den Nervengeweben sind extrem anfällig für Reaktionen mit Sauerstoff, also äußerst sensibel gegenüber schädigenden Oxidationen.
Antioxidantien arbeiten am besten im dynamischen Zusammenspiel. Treten sie gemeinsam die Abwehrschlacht gegen freie Radikale an, erfahren sie eine Potenzierung ihrer Kräfte: Die Gesamtwirkung ist größer als die Summe der Einzelwirkungen.